Amayah – Wo neuer
Lebensmut wachsen darf

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„Amayah“ bedeutet „sanfter Nachtregen“. Ein Bild voller Hoffnung. Wie ein leiser Regen, der die Angst wegwaschen und die Seelen von Kindern wieder zur Ruhe bringen kann, heißt deshalb die zweite traumapädagogische Intensivwohngruppe, die der ASB im Frühjahr 2026 eröffnet hat.

Seit dem Start von „Talulah“ vor drei Jahren rissen die Anfragen aus ganz Deutschland nicht ab. Jedes einzelne Schicksal berührte unsere Mitarbeitenden zutiefst – und so entstand mit Amayah ein weiterer geschützter Ort. Für vier Kinder bedeutet diese Gruppe nach mehreren Stationen einen Rettungsanker, einen Ort, an dem sie beschützt sind und Vertrauen ins Leben fassen können.

„Die Kinder haben es sich nicht ausgesucht, wie sie ins Leben starten“, sagt Anne-Margret Wild, Bereichsleitung Hilfen zur Erziehung bei den ASB-WunderKindern. „Traumapädagogik bedeutet für uns, ihnen einen Ort zu geben, an dem sie sich sicher fühlen dürfen. Aus Kindersicht heißt das: Hier bin ich nicht allein. Hier darf ich ankommen. Und hier kann Zukunft wieder möglich werden.“

Getragen wird diese Hilfe von Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen. Sie schenken den Kindern verlässliche Beziehungen, fachlich fundierte Begleitung und leben eine feste Haltung vor. Sie nehmen sich Zeit und sie arbeiten eng zusammen – denn Entwicklung braucht das Zusammenspiel von Schutz, Vertrauen und professioneller Verantwortung.

Jugendhilfe beginnt nicht in Freiheit. Doch wer die Dinge nicht nur so sieht, wie sie sind, sondern wie sie sein könnten, kann genau diese Freiheit für Kinder erreichbar machen. Und das ist das Ziel von Talulah und Amayah.

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