Große Wünsche für kleine Menschen: Wunschbox zieht in die Sparkasse Hersbruck

Wünsche äußern, Ideen einbringen, Zukunft mitgestalten: Die Wunschbox für das neue integrative Kinderhaus „KindSeins“ in Altensittenbach ist weitergezogen.
Nachdem sie über den Sommer im Foyer des Rathauses Hersbruck stand, hat sie nun ihren neuen Platz in den Räumen der Sparkasse Hersbruck gefunden. Dort bleibt sie bis Mitte November. Bürgerinnen und Bürger – insbesondere Kinder – sind weiterhin eingeladen, Karten mit ihren Wünschen und Ideen für das neue Kinderhaus und eine kinderfreundliche Stadt Hersbruck einzuwerfen.
Der Umzug der Wunschbox wurde von Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg begleitet. Gemeinsam mit dem Integrationsbotschafter von „KindSeins“, Paralympics- Radweltmeister Matthias Schindler, übergab er die Wunschbox an Simone Heubeck, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Hersbruck.
Der Zeitpunkt für den Umzug ist aus Sicht von Simone Heubeck ideal: „Damit wird die Wunschbox nun über die Weltsparwoche bei uns stehen, in der ja immer viele Familien und Kinder zu uns kommen.“ Die Sparkasse freue sich sehr über das Engagement des ASB für die Kinder und Familien in Hersbruck, betont Heubeck. „Deswegen waren wir von der Idee, die Wunschbox in der Geschäftsstelle aufzustellen, auch gleich begeistert und wollen natürlich auch den ein oder anderen Wunsch erfüllen.“
Wünsche werden zu konkreten Aufgaben
Bereits im Rathaus sind zahlreiche Wünsche und Botschaften eingegangen. „Ich finde es toll, dass so aus der Mitte der Stadtgesellschaft heraus Ideen für konkretes Engagement entstehen“, sagt Bürgermeister Robert Ilg.
Die Wünsche hat Integrationsbotschafter Matthias Schindler mit nach Hause genommen und wird sie sichten und auswerten. „Als Wünschebotschafter werde ich dem ASB und der Stadt dann daraus ein paar Aufgabenstellungen formulieren“, sagt der Radprofi. Besonders die sportlichen Ideen liegen ihm dabei am Herzen: „Da bin ich natürlich auch persönlich sehr dafür, weil sie für Kinder ein ganz wichtiges Angebot sind.“
Im Mittelpunkt der Aktion stehen die Themen Chancengleichheit, Integration und Inklusion. „„KindSeins“ soll ein Ort werden, an dem Kinder unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen gemeinsam aufwachsen, spielen und lernen können. Unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven sollen dabei von Anfang an berücksichtigt werden“, sagt ASB-Geschäftsführer Tino Städlter. „Wir werden alle Ideen prüfen und am Ende schauen, was wir schon haben und was sich zusätzlich realisieren lässt.“
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