Vorhang auf: Unsere neue Website ist da!

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Braucht man heute noch eine Homepage?
Ja – wenn sie Menschen weiterbringt.

Die neue Homepage des ASB Nürnberger Land ist online. Wir sprechen mit Brandmanager Max Knisch und Designexperte Philipp Käpnick von Art of Spring darüber, warum es einen Neuauftritt brauchte, was hinter dem neuen Konzept steckt – und warum eine Homepage heute mehr können muss, als Informationen bereitzustellen.

Max, braucht man als Organisation heute überhaupt noch eine Homepage?

Max Knisch: Ja. Mehr denn je. Eine Homepage ist der eigene und verlässliche Ort einer Organisation. Menschen sollen dort nicht lange suchen müssen. Sie sollen schnell verstehen, wer wir sind, was wir für sie tun können und wie sie zu dem kommen, was sie gerade brauchen. Unsere neue Homepage ist deshalb keine Selbstdarstellung. Sie ist eine Einladung, unseren ASB und seine Möglichkeiten zu entdecken.

Philipp, wie muss eine Homepage heute gestaltet sein, damit Menschen diese Einladung annehmen?

Philipp Käpnick: Sie muss Orientierung schaffen, zum Ziel führen und den Zeitgeist treffen. Kommunikation befindet sich sprachlich wie auch visuell im stetigen Wandel und wer Relevanz schaffen will, muss Schritt halten. Dabei bleiben wir ganz nah am Menschen, denn der ASB bringt so viel positive Emotionalität mit, dass man ihr auch Ausdruck verleihen sollte.

Wie ist die neue Homepage entstanden?

Max: Mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Sie wissen am besten, was sie jeden Tag leisten, was Menschen von uns brauchen und was ihre Arbeit besonders macht. Meine Aufgabe war es, diese Perspektiven aufzunehmen und gemeinsam mit Art of Spring daraus eine verständliche Sprache und einen gemeinsamen Auftritt zu entwickeln.

Welche Haltung soll man auf der neuen Seite spüren?

Philipp: Stärke, Mut, Bewegung und Lebensfreude - kurz: Soziale Energie! Wir wollen nicht zeigen was fehlt, sondern was möglich ist. Soziale Angebote bedeuten nicht automatisch Bedürftigkeit. Sie können Teilhabe ermöglichen, Freiheit erhalten und Selbstbestimmung stärken. Und genau danach soll es sich auf der Seite auch anfühlen.

Für wen ist die Homepage gemacht?

Max: Für Menschen in ganz unterschiedlichen Momenten ihres Lebens. Vielleicht sucht jemand einen Erste-Hilfe-Kurs. Eine Familie einen Kindergartenplatz. Jemand braucht eine Fahrt zur medizinischen Behandlung oder möchte für die eigenen Eltern mehr Sicherheit organisieren. Andere interessieren sich für einen neuen Arbeitsplatz bei uns.

Wohlfahrt beginnt für uns aber nicht erst dann, wenn etwas nicht mehr geht. Sie beginnt auch beim Stärken, beim Vorsorgen und bei der Möglichkeit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten. Genau diese Vielfalt wollen wir zeigen.

Auf der Homepage begegnen einem AUXI, WunderKinder, Jugendhilfe, Regensburg und viele weitere Bereiche. Warum bringt ihr das alles zusammen?

Max: Weil genau das unser ASB heute ist. Menschen kommen vielleicht wegen einer ganz bestimmten Sache zu uns und entdecken etwas, von dem sie vorher gar nicht wussten, dass wir es machen. Unsere Bereiche haben ihre eigene Identität, aber sie gehören zusammen. So wird sichtbar, wie viel soziale Energie in unserem ASB steckt.

Philipp, wann ist die Homepage für dich wirklich gelungen?

Philipp: Wenn Menschen sich angesprochen fühlen, neugierig werden und ihren Weg finden. Sie erwarten heute auch von einer sozialen Organisation dieselbe digitale Qualität, die sie von guten Unternehmen und Marken gewohnt sind. Aber am Ende entscheidet nicht irgendein Designpreis darüber, ob die Seite funktioniert. Entscheidend ist, ob Menschen gerne bleiben, etwas entdecken und die Seite ihnen tatsächlich weiterhilft.

Und Max, was wünschst du dir jetzt von den Menschen, die auf die neue Homepage kommen?

Max: Wir können lange über unsere neue Homepage sprechen. Aber eigentlich sollt ihr sie selbst entdecken. Schaut rein, schaut euch um und lernt unseren ASB kennen.

Servus. Grüß Gott. Und herzlich willkommen.